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G’day mates

Nach 2 Wochen Blogabstinenz ist es wieder Zeit fuer ein bisschen schriftliche Aufarbeitung...
Leider habe ich bisher keinen Job im Krankenhaus bekommen koennen. Gruende sind die mir Gaesdonckerseits nur allzu gut bekannten versicherungstechnischer Art und das alle Studenten hier grad Ferien haben und scheinbar alle als Rollstuhlschieber im Krankenhaus arbeiten... demnach alles total ueberfuellt. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich zumindest was Unbezahltes bekomme, wenn die Ferien hier Ende Juli vorbei sind. In der Zwischenzeit hat mein Gastvater mir einen Minijob im Garten angeboten. Ausserdem werd ich versuchen was hier in der Gegend zu bekommen, um ein bisschen cash zu machen... und sei es als Regaleinraeumer im Supermarkt.
Am Samstag (26.06.10) haben wir uns auf den Weg nach Port Fairy gemacht. Das ist ein ehemaliges Fischerdorf an der Kueste 4 Autostunden von hier. Ich durfte mit meiner frisch erworbenen "drivers license" den dicken Range Rover fahren, um Linksverkehr zu ueben und damit die andern trinken koennen. Meine ersten Eindruecke von der australischen Natur waren trotz maessigen Wetters echt der Hammer. Schade nur, dass das erste und einzige Kangaroo, das wir gesehn haben leicht verunstaltet am Strassenrand lag und scheinbar einer  "bullbar" (Stossstange) zum Opfer gefallen ist, die auf dem Land fast jedes Fahrzeug ziert. In Port Fairy angekommen sind wir direkt zum Haus eines Freundes und haben einen feucht froehlichen Abend verbracht. Sonntag morgens Katerfruehstueck mit Bacon & Eggs vom Grill. Dank Sonne hab ich mich sogar fuer ein paar Minuten ins Meer gewagt, denn unsere Bleibe lag genialerweise direkt am Strand. Sonntag abend Kneipentour und weiteres Versacken im Ferienhaus. Montag ist dann Gott sei Dank Richie zurueckgefahren ich war doch noch sehr mit Schlaf nachholen und ausnuechtern beschaeftigt.
Montag abend auf ins naechste Abenteuer mit Nick und Chris auf dessen Farm 2 Autostunden richtung Norden. Ein wunderschoenes altes Bauernhaus umgeben von unglaublich grossen Grasflaechen und Wald. Waere ich grad ein bisschen fluessiger waere das alles jetzt meins denn es steht zum Verkauf. Chris und Ich haben mit Crossmotorraedern eine Tour ins Tal gemacht. Abends sind wir mit einem extra dafuer konzipierten Vehikel jagen gegangen, denn vor allem Kaninchen sind hier eine Plage, da sie eingefuehrt sind und kaum natuerliche Feinde haben. Wir haben Fuechse, einen Wombat und endlich auch lebendige wilde Kangaroos gesehn. Chris‘ Bruder hat am naechsten morgen auch davon eins geschossen, dass wir abends in einen sehr gelungenen Braten verwandelt haben. Mittwoch war der ganze Spass auch wieder vorbei aber fuer mich steht jetzt schon fest, dass so oder so aehnlich auch meine Lifestylehobbyfarm aussehen wird, wenn ich sie denn eines Tages besitze. Dazu muss ich nur noch eine Australierin finden, die mich heiratet und dann arbeite ich hier als "flying doctor". Das wird ja wohl zu machen sein.
Donnerstag abend waren wir im "backpackers" einer Art Jugendherberge im Zentrum Melbournes und haben mit reisenden Jugendlichen aus der ganzen Welt Party gemacht. Nick und der Rest wollten weiterziehn mir haben der Laden und die Leute aber zu gut gefallen also bin ich geblieben. Eben noch die Adresse erfragt wo ich nachher naechtigen sollte, um dann spaeter beim Bier kaufen zu merken das ich absolut blank bin und ergo kein Taxi mehr bezahlen kann. Zumal ich nicht mal wusste wo ich bin. Als die Party vorbei war bin ich raus aus dem Laden. Nachdem ich den Securities die Adresse gezeigt hatte war ich um eine Information reicher: "unmoeglich die Strecke zu laufen, dafuer brauchst du mehr als ne Stunde und du wirst es nicht finden" - aber ich hatte ja kaum eine Wahl also los. Nach ca. 200 Metern Strecke haelt ein Taxi an und der Typ sagt: "Spring rein die Leute aus der Bar dahinten haben fuer dich zusammengeschmissen". Gibts was geileres als so ausgepraegte Gastfreundschaft? An besagter Adresse angekommen der naechste Reinfall: Alles zu kein Schluessel trotz Durchsuchens jedes erdenklichen Verstecks und auch die Gartentuer hinter dem 2 Meter Zaun war zu. Bin dann recht schnell vor der Haustuer eingeschlafen und wurde kurze Zeit spaeter von den anderen Heimkehrern geweckt und umquartiert. Was fuer eine Nacht. Freitag abend noch ins Kino: "get him to the greek" - geiler Film. Und gestern Nacht hab ich mit Freuden gesehen wie die Argentinier zerlegt wurden. Alles in allem laeufts also bis auf das Praktikum. Und da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Mehr faellt mir jetzt spontan auch nicht ein ich werd auch mal versuchen Fotos hochzuladen... Freu mich wie immer ueber Emails (l.erretkamps@web.de) oder Gaestebucheintraege.


Liebe Gruesse
    

4.7.10 08:29

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